Elektrik

Die nachfolgenden Arbeiten sollten nur von qualifizierten Personen durch geführt werden. Bei unsachgemäßer Installation drohen schwere Verletzungen bis Lebensgefahr!
Der Gedanke, dass sich hinter bzw. unter dem Terrarium eine Steckernetzleiste mit 5 Zeitschaltuhren und dem dazugehörigen Kabelsalat sammelte, kam für mich nicht in Frage. Es musste eine Lösung her, die die Steuerung IM Terrarium regelt.

Ursprünglich peile ich eine Lösung in Form einer Art Blackbox an.  Folgende Funktionen sollten möglich sein:
  • mindestens 8 getrennte Kanäle zur unterschiedlichen Steuerung der Beleuchtung
  • jeder Kanal eine eigene Zeitschaltuhr
  • Anschlüsse für verschiedene Sensoren wie Luftfeuchtigkeit und Temperatur
  • integrierte Möglichkeit zur Aufzeichnung dieser Werte
  • Anschlüsse für Webcams zur Überwachung bzw. für Snapshots
  • LAN / W-LAN Modul
  • Einstellmöglichkeit, Auswertung und Speicherzugriff über eine PC-Software
Diesen Ansatz musste ich leider aufgrund fehlender Kompetenz schnell verwerfen. Sollte jemand die Idee aufgreifen und realisieren wollen, so sollten die Komponenten bei der Planung der Rückwand (z.B. für die Sensoren) oder den Einbau einer externen Antenne (für W-LAN) oder ein von aussen zugänglicher USB- oder LAN-Anschluss rechzeitig bedacht und integriert werden. (Über eine detailierte Anleitung samt Materialliste würde ich mich freuen.)

Da diese Idee wie bereits erwähnt schnell verworfen wurde, entschied ich mich für eine bei weiten einfacher zu realisierende Lösung. Meine Wahl fiel auf auf einen internen Sicherungskasten mit 5 integrierten Zeitschaltuhren und integriertem FI-Schalter. Sämtliche Bauteile waren über einen gut sortierten Baumarkt oder über den Elektro-Fachhandel zu beziehen.
Bevor an dieser Stelle weiter gearbeitet werden konnte, musste den Deckel monitieren.

Der Rest beinhaltete die Verkabelung der Beleuchtung mit dem Schaltkasten. Jede Lampe bekam eine eigene Zeitschaltuhr, um die Steuerung für jede Lampe individuell regeln zu können. Bei den verwendeten Kabeln ist darauf zu achten, dass diese einen ausreichenden Querschnitt aufweisen. Um den Schaltkasten mit Strom zu versorgen, bohrte ich im Lichtkasten des Terrarium auf der Rückseite ein Loch, wo ich ein Stromkabel durch zog und mit dem FI-Schalter verband. Auf der Aussenseite ließ ich 2,5m Kabel, um zur nächsten Steckdose zu gelangen. Ein Stecker durfte natürlich auch nicht fehlen. Abschliessend musste noch jede Zeitschaltuhr mit dem FI-Schalter verbunden werden.
Der Stromfluß sah dann wie folgt aus:
Steckdose --> Kabel --> Fi-Schalter --> Zeitschaltuhr --> Lampe
Die Kapitel Beleuchtung und Elektrik waren vollendet. Es folge Glas und Belüftung.